Parada Coca-Cola von Atelier Marko Brajovic für Coca-Cola
| Datum | 2016-08-01 |
|---|---|
| Autor | Atelier Marko Brajovic |
| Auftraggeber | Coca‑Cola |
| Direktor | Marko Brajovic |
| Manager | Bruno Bezerra |
| Team | Daniel Locatelli, Fernanda Zanetti, Fernanda Matos, Natalia Winnicka, Giane Pardini |
| Entwicklung | GTM Cenografia |
| Ort | Olimpic games |
Konzept
Wir verwendeten mehr als 500 transparente Acrylkugeln verschiedener Groessen, die an der Deckenstruktur des Lagerhauses aufgehaengt wurden, fast 1000m² abdeckten und beleuchtet wurden, um einen Bewegungseffekt aufsteigender Perlung zu erzeugen. Unter der Haupt-Blaseninstallation unterhielten verschiedene interaktive Aktivierungen und Ausstellungen das Publikum und erzaehlten die visuelle Geschichte des Unternehmens.
Parada Coca-Cola war mein allererstes Projekt, bei dem ich Computational Design anwendete. Dieses sensorische Erlebnis war von der Coca-Cola-Flasche inspiriert und ahmte die Blasen und Farben des Getraenks nach. Es gab auch viele weitere Aktivierungen, wie sie bei Marketingagenturen in Brasilien genannt werden.

Computational Design
Meine Rolle im Projekt war es, die Kunststoffkugeln parametrisch zu platzieren und dabei Kollisionen untereinander sowie mit den Kabeln, die sie mit der Decke verbanden, zu vermeiden. Dafür verwendete ich Grasshopper und Galapagos. Eine weitere Aufgabe, die später hinzukam, war die Erstellung einer Tabelle mit allen Kabellaengen und den Kennzeichnungen, um das gesamte Material für den Versand und die Montage ordentlich zu organisieren. Nun ja, zumindest war das die Idee. Denn irgendwann fand jemand es eine gute Idee, die Kennzeichnungen zu entfernen. Es war ein Albtraum für die Maedchen, die das Event koordinierten.
Dies ist die letzte Grasshopper-Datei, die ich im Projekt verwendet habe:
© Fotos von Fernando Martins